Baugeldkonditionen
Wer bauen möchte, wird sich über die Baugeldkonditionen informieren müssen.
Nicht nur potenzielle Bauherren sollten sich über aktuelle Baugeldkonditionen informieren, sondern auch jene, die die Anschlussfinanzierung oder Baufinanzierung planen.
Nie wieder Miete zahlen – unter diesem Aspekt werden Baugeldkonditionen eingewilligt, die vielleicht nicht gerade den niedrigsten Zins haben. Wenn die persönliche Beratung vom Geldgeber dem Kaufenden so wichtig erscheint, dass man dafür ein paar Prozentpunkte mehr zahlt, werden sich die Baugeldkonditionen etwas erhöhen.
Beratung erhält man auch bei den Direktbanken – allerdings telefonisch oder per E-Mail. Oft sind bei Direktbanken die Baugeldkonditionen noch attraktiver; so liegt der aktuelle Bauzins hierbei in einem historischen Rekordtief von teilweise 3,5 Prozent!
Bei den Baugeldkonditionen bleibt es am Käufer oder Häuslebauer, abzuwägen, wie wichtig Vor-Ort-Betreuung ist oder ob nicht eine Direktbank ausreicht, bei denen die Beratung selten schlechter ist.
Zu den Baugeldkonditionen sollte man die Kosten, die Drumherum entstehen, einbeziehen. Denn oft sind die Nebenkosten viel ausschlaggebender. Die aktuellen Zinsen der Baugeldkonditionen richten sich nach der Europäischen Zentralbank, die den Leitzinssatz bestimmt.
Unter den Baugeldkonditionen verstecken sich Gebühren, die die Banken und Geldgeber, welcher Art auch immer sie sind, für die Kreditsachbearbeitung erheben. Außerdem werden Notarkosten anfallen, weil ein Notar die Grundschuld beglaubigen muss. Für den Notar und die Eintragung der Grundschuld fallen ungefähr 1,5 Prozent vom Kreditbetrag an. Die Bearbeitungskonditionen, die die Banken erheben, fallen sehr unterschiedlich aus. Hier haben meist die Direktbanken die Nase vorn, weil sie günstige Konditionen für den Kredit anbieten können.
Alles in allem sollte der potenzielle Kreditnehmer nicht nur die Zinsen in die Baugeldkonditionen mit einkalkulieren, sondern sämtliche Nebenkosten, die auf ihn zukommen.
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